Neue DSGVO treibt Möbelhaus in die Insolvenz

Niedersachsen – Nach Bekanntwerden der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) musste eines der größten Möbelhäuser in Niedersachsen nun Insolvenz anmelden. Aus Angst vor den Restriktionen durch die DSGVO und der bei Nichteinhaltung zu erwartenden Millionenbußgelder, wurden die Mitarbeiter des Möbelhauses dermaßen ins Gebet genommen, dass die Auskünfte über diverse Produkte gegenüber den Kunden immer weiter eingeschränkt und schließlich sogar verweigert wurden. In Folge dessen konnten die Kunden keine Möbel kaufen, und das Möbelhaus wurde in die Insolvenz getrieben.

Die Kundin Rita F. aus Hintertupfingen berichtet: „Ich wollte nur wissen, ob das Sofa, das ich vor 5 Jahren dort gekauft habe, noch lieferbar ist. Ich bekam die Auskunft, das man mir das leider nicht mitteilen könne, da durch die neue DSGVO sämtliche Daten vertraulich behandelt werden müssen und ohne die Einwillung des Betroffenen nicht weitergegeben werden dürfen“. Rita F. schüttelt den Kopf: „Vielleicht sollte man die DSGVO nach Intelligenzquotient abstufen, wenn manche Leute nicht mal in der Lage sind, zwischen Mensch und Sofa zu unterscheiden.“ Tatsächlich regelt die heute in Kraft getretene DSGVO personenbezogene Daten.

Wir wollten es genauer wissen und befragten die mutmaßliche Verkäuferin (in dem Fall Nicht-Verkäuferin) nach den Geschehnissen. Maria S. aus Buxtehude erklärte uns daraufhin: „Natürlich habe ich die Auskunft sofort verweigert. Überall wird über den großen Interpretationsspielraum der DSGVO berichtet. Die Kundin fragte mich, ob es, also das Sofa, noch bestellbar sei. Wer garantiert mir denn, dass die DSGVO in dem Fall nicht greift, wenn die Kundin vom Sofa in der 3. Person spricht? Nee, nicht mit mir!“ Nungut, Frau Maria S. aus Buxtehude. So richtig viel fällt uns dazu auch nicht mehr ein. Die Sache mit dem Intelligenzquotienten … ja, vielleicht sollte man darüber wirklich mal verschärft nachdenken. In diesem Sinne: Willkommen DSGVO!