Das Weihnachtsfest oder besser der Weihnachtswahnsinn?

Weihnachten – die Zeit der Familie, des Friedens und des Schenkens.

Weihnachten – die Zeit der Reizüberflutung, des Überflusses, des Massenkonsums und der Geschenkpapierindustrie.

Weihnachten – die Zeit der Besinnlichkeit, der Liebe, der Traditionen und des Zusammenseins.

Weihnachten – die Zeit der Ignoranz, der Traurigkeit weil geliebte Menschen nicht mehr bei uns sind, des Stresses alle Weihnachtsverpflichtungen unter einen Hut zu bringen und des Unverständnisses.

Weihnachten – die Zeit des Glaubens, des Hoffens, der Religion und der Lichter.

Weihnachten – die Zeit des (Über-) Fressens, der Unstimmigkeiten und der penibel eingehaltenen Traditionen.

Weihnachten – die Zeit des Zaubers, des leckeren Essens und des Zusammenhalts.

Weihnachten – die Zeit der Familie und die Zeit der Hoffnung.


Alles stützt und stürzt sich auf Weihnachten

Während die einen alle Hoffnungen in ein schönes Weihnachtsfest setzen, fürchten die anderen die Besinnung, die Traurigkeit und die Zusammenkunft.

Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Die Lösung wäre ein bisschen mehr Familienzeit und Wertschätzung in den Alltag zu integrieren und ein bisschen Stress und Erwartungen aus dem Weihnachtsfest zu nehmen. Und vor allem keine Verpflichtung daraus zu machen. Weihnachten soll schön sein.

Seine Familie hat man jeden Tag im Jahr. Jeder Tag ist liebens- und lebenswert. Die Familie, die man hat, ist einzigartig – jede auf Ihre ganz spezielle Weise. Gut oder schlecht. Ganz egal. Wer das Leben und die Familie im Alltag nicht lieben kann oder möchte (aus welchen Gründen auch immer), der sollte sich fragen, ob er das dann an Weihnachten erzwingen muss.

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Dort wo die Liebe immer großgeschrieben ist, dort kann das Weihnachtsfest auch wunderschön, voller Liebe sein und zu einem wunderschönen Ereignis werden.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest und, dass jeder sein Weihnachtsfest so feiern kann, wie er es sich wünscht.

Konstanze